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Pentylene Glycol

Pentylene Glycol

Alternativname: Pentandiol INCI: Pentylene Glycol Einsatzkonzentration: 1-5% Löslichkeit: wasser- und öllöslich In der herkömmlichen Kosmetik wird viel mit bedenklichen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Parabenen konserviert. Ein klassischer Konservierungsstoff in der Naturkosmetik ist denaturierter Alkohol (=Alcohol Denat). Diese Formen von Konservierungsstoffen können der Haut schaden, indem sie bspw. Allergien auslösen und die Haut austrocknen. Einige Kosmetikhersteller, die auf bedenkliche Stoffe verzichten möchten, haben bereits die Konservierung mit Pentylene Glycol für sich entdeckt. Durch den Einsatz gelingt es uns bei unseren Produkten vollständig auf denaturierten Alkohol und Parabene zu verzichten. Es ist wasserlöslich und dient als Lösungsvermittler. Außerdem ist es farb- und geruchlos. Zudem hat es antimikrobielle Eigenschaften und kann Produkte dadurch länger haltbar machen. Wie wirkt Pentylene Glycol? Feuchtigkeitsspendend Pentylene Glycol ist ein mehrwertiger Alkohol und hat somit die Eigenschaft, Wasser zu binden. Diese Eigenschaft kann genutzt werden, um der Haut Feuchtigkeit zuzuführen. Die Haut ist besser durchfeuchtet, wirkt deutlich strahlender und fühlt sich besser an. Es wirkt somit ähnlich wie andere Feuchtigkeitsspender wie zum Beispiel Hyaluron oder Glycerin. Anti-Aging-Effekt Pentylene Glycol ist kein typischer Anti-Aging-Stoff wie beispielsweise Antioxidantien, Peptide oder Vitamin A Derivate wie Retinol. Dennoch hat es eine gewisse Anti-Aging-Wirkung. Durch seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wird die Haut aufgepolstert. Es können kleine Fältchen und Linien verschwinde. Die Haut ist mit Feuchtigkeit versorgt und wirkt strahlend. Konservierend
Gleichzeitig hilft Pentylene Glycol dabei das Wachstum von Mikroorganismen auf der Haut zu hemmen und kann somit als alternatives Konservierungsmittel eingesetzt werden. Es ist wasserlöslich, dient als Extrakt Lösungsmittel und Lösungsvermittler, ist biologisch abbaubar, einzusetzen im pH-Bereich 3-10 und ist farb- und geruchlos. Penetration Enhancer Pentylene Glycol dient als eine Art „Penetration Enhancer“, das heißt es hilft dabei Wirkstoffe in der Haut besser zu verteilen. Wie dosierst du Pentylene Glycol? Beispielhafte Einsatzkonzentrationen: 5 % bei Verwendung als Feuchtigkeitsspender mit voller konservierender Wirkung 3 % bei Verwendung als Feuchthaltemittel & Konservierung Verstärker 1 % bei Verwendung als Feuchthaltemittel & Penetrationsverstärker Formulierungstipps: a): Produkt in die Wasserphase geben b): Produkt der Endformulierung am Ende des Produktionsprozesses c): direkt mit lipophilen Wirkstoffen/Extrakten mischen, um Pentylene Glycol natürlich als Solubilisator verwenden Worauf solltest du achten bei der Verwendung von Pentylene Glycol? Der Inhaltsstoff wird bei der Verwendung in zahlreichen Kosmetikprodukten als ungiftig und nicht gesundheitsgefährdend eingestuft. Auch kann er in menschlichem Gewebe oder Urin nicht nachgewiesen werden. Hautreizungen oder Hautirritationen sind aufgrund der hohen Verträglichkeit nahezu vollständig ausgeschlossen. In kosmetischen Produkten die Wasser enthalten, können potentiell Mikroorganismen leben. Daher müssen wir unsere Produkte konservieren, um zu verhindern, dass sich Bakterien und Pilze in kosmetischen Produkten und somit auch auf unserer Haut vermehren können. Wir wollen allerdings auf herkömmliche Konservierungsstoffe wie Bakterizide und Fungizide verzichten. Diese wirken schon in sehr kleinen Mengen, haben aber keinerlei Nutzen für die Haut – im Gegenteil. Um unsere Produkte haltbar zu machen, ist uns das Beste gerade gut genug. Daher benutzen wir Pentylene Glycol. Dies ist ein zweiwertiger Alkohol – ein Diol. Ab einer bestimmten Konzentration können sich Mikroorganismen nicht mehr vermehren. Man kennt das vom Branntwein mit viel Alkohol, der nicht konserviert werden muss, und teilweise auch zur Desinfektion verwendet wird. Anders als Alkohol wirken Diole auch in hohen Dosen, nicht austrocknend, sondern feuchtigkeitsspendend. Wegen dieser Doppelfunktion gilt Pentylene Glycol in der Kosmetikverordnung nicht als Konservierungsstoff. (Unsere Produkte sind somit, nach der Kosmetikverordnung, „Frei von Konservierungsstoffen“. Die wenigen Produkte, die auf herkömmliche Konservierungsmittel (wie z. B. Parabene) verzichten, dürfen dieses Attribut kommunizieren. Auf diese Weise ist eine Abgrenzung von den Inhaltsstoffen möglich, die ausschließlich zur Konservierung benutzt werden.) Text: Ria und Anita &schoen Foto: &schoen Team

Niacinamide

Niacinamide

Als ab 1942 Mehl mit Nikotinsäure angereichert wurde, lautete eine Schlagzeile in der populären Presse "Tabak in Ihrem Brot". Als Reaktion darauf genehmigte der Rat für Lebensmittel und Ernährung der American Medical Association die neuen Namen Niacin und Niacinamid. Es wurde für angemessen gehalten, einen Namen zu wählen, der Nikotinsäure von Nikotin trennt, um die Wahrnehmung zu vermeiden, dass Vitamine oder niacinreiche Lebensmittel Nikotin oder Zigaretten Vitamine enthalten könnten. Niacinamid, auch Nicotinamid genannt, ist die aktive Form von Niacin, auch bekannt als Vitamin B3 oder Nicotinsäure, einem essentiellen menschlichen Nährstoff.
Niacin wird in der Nahrung aus einer Vielzahl von ganzen und verarbeiteten Lebensmitteln gewonnen, wobei der höchste Gehalt in verpackten Lebensmitteln, Fleisch, Geflügel, rotem Fisch und geringere Mengen in Nüssen, Hülsenfrüchten und Samen enthalten sind.

In zahlreichen klinischen Studien wurde nachgewiesen, dass sich der wasserlösliche Stoff bei regelmäßiger Anwendung positiv auf die Haut auswirken kann. Das Vitamin-Derivat wird bevorzugt in wasserbasierten Seren verwendet. Wie wirken Niacinamide? Anti-Aging-Effekt
Das Vitamin B3 Derivat hat antioxidative Eigenschaften und kann die Haut vor freien Radikalen schützen. Dadurch wird vorzeitiger Hautalterung vorgebeugt. Zudem ist der Stoff in der Lage, die Lipidproduktion sowie die körpereigene Kollagen- und Elastinbildung anzuregen. Das Ergebnis ist ein strafferes, glatteres Hautbild, das an Elastizität gewinnt. Feine Linien können bei regelmäßiger Anwendung minimiert werden. Stärkt die Schutzfunktion der Haut & spendet Feuchtigkeit
Der Stoff besitzt regenerierende Eigenschaften die sich positiv auf eine geschädigte Hautbarriere auswirken können.
Vitamin B3 unterstützt den Körper bei der Bildung von Lipiden und Ceramiden, welche essentiell sind für die Schutzfunktion der Haut. Eine intakte Hautbarriere sorgt dafür, dass die Haut weniger Feuchtigkeit verliert und resistenter gegen äußere Einflüsse wird. Daher eignen sich Niacinamid-haltige Produkte auch (bestens) bei trockener Haut.oöopiu Wirkt adstringierend auf Poren
Poren lassen sich nur auf ihre natürliche Ursprungsgröße minimieren! Jedoch kann einer Vergrößerung vorgebeugt werden. Bei jeder Anwendung ziehen sich die Poren leicht zusammen. Dies ist eine Effektwirkung und kann durch regelmäßige Anwendung beibehalten werden.

Wirkt hautberuhigend
Das Vitamin B3 Derivat unterstützt die Haut bei der körpereigenen Regeneration und kann somit dafür sorgen, dass die Haut weniger Irritationen aufweist. Reduziert Unreinheiten & mattiert die Haut
Niacinamid reguliert die Talgproduktion und kann dabei helfen, die T-Zone zu mattieren. Darüber hinaus wirkt das Vitamin antibakteriell und kann auf Dauer für ein ebenmäßigeres Hautbild mit deutlich weniger Unreinheiten sorgen.

Wirkt Hautverfärbungen entgegen
Das Vitamin B3 Derivat ist außerdem dafür bekannt, dass es die Synthese von Melanin hemmt und dadurch dunkle Pigmentflecken und Pickelmale mildern kann. Die Reduktion der Hautrötungen ist wahrscheinlich auf die verbesserte Hautbarriere zurückzuführen. (Zudem bringt es den Teint wieder zum Strahlen.) Wie dosierst du Niacinamide? Achtung, denn eine zu hohe Konzentration an Niacinamid kann vorübergehend zu unerwünschten Hautrötungen führen, da das Vitamin die Blutgefäße kurzzeitig erweitert. Daher sollte auf die Konzentration geachtet werden. Einsteiger setzen am besten auf eine Konzentration von 1- 5%, Niacinamid-Erfahrene und reifere Hauttypen können auf Seren mit bis zu 10% Niacinamid-Gehalt zurückgreifen. Worauf solltest du achten bei der Verwendung von Niacinamiden? Bei der Verwendung von Niacinamid in Kombination mit Vitamin C ist Vorsicht geboten. Zwar liegt es nicht am Vitamin C direkt, sondern eher am sauren pH- Wert des Vitamin Cs. Auf Grund des sauren pH- Wertes des Vitamin Cs kann sich das Niacinamid zu Niacin (Nikotinsäure) umwandeln, welches bei besonders empfindlicher Haut vorübergehend zu Rötungen führen kann. Solltest du davor oder danach ein Produkt mit Vitamin C nutzen wollen, warte 15-30 Minuten bis du es benutzt, damit die Haut Zeit hat den pH-Wert wieder einzupendeln. Einige Wirknachweise zu Vitamin B3 bzw. seinen Derivaten als Wirkstoffe für Kosmetika sind im folgendem aufgelistet:  In einer Probandenstudie reduziert eine Creme mit 5% Niacinamid feine Linien und Fältchen sowie rote Flecken und Hyperpigmentierungen im Gesicht (D.L. Bisset et al, International Journal of Cosmetic Science 26, S. 231–238 (2004)).  Niacinamide erhöht die Synthese von Ceramiden und anderen Lipiden der obersten Hautschicht in einer Zellkultur von Keratinocyten (Zellen der obersten Hautschicht) (O. Tanno et al., British Journal of Dermatology 143, S. 524–531 (2000)).  Eine Creme mit 2% Niacinamid reduziert die Sebumproduktion im Vergleich zu Placebo in einer Probandenstudie (Z. D. Draelos et al., Journal of Cosmetic and Laser Therapy 8, S 96 -101 (2006)).  Myristylnicotinate verbessert die Versorgung mit NAD in der Haut, schützt die Hautbarriere und regeneriert eine geschädigte Barriere in Probandenstudien (E.L. Jacobsen et al., Experimental Dermatology, 16, S. 490–499 (2007)). Text: Ria und Anita &schoen Foto: &schoen Team

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat

In unserem &schoen-Quittentonic: ein erfrischendes und beruhigendes Spray für deine tägliche Pflegeroutine. 🌹 Dank des enthaltenen Rosenhydrolats wird deine Haut mit viel Feuchtigkeit versorgt. Wertvolle Inhaltsstoffe des Rosenhydrolats wie Vitamin B, C und pflanzliche Gerbstoffe sorgen für einen antioxidativen Schutz deiner Haut. Rosenhydrolat kann entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Durch diesen Allrounder-Rohstoff ist das &schoen-Quittentonic vielseitig einsetzbar. Weißt du schon, wie Rosenwasser hergestellt wird? Bei der Wasserdampfdestillation von Rosenöl entsteht das Rosenwasser als Nebenprodukt. Das sogenannte Rosenhydrolat enthält in geringer Konzentration wertvolle Wirkstoffe und ätherische Öle, die eine positive Wirkung aufweisen. Wie wirkt es auf deine Haut?
Rosenhydrolat schenkt deiner Haut Feuchtigkeit. Dadurch beruhigen sich nicht nur trockene Stellen in deinem Gesicht, sondern versorgt dich auch mit einem Frische-Kick! ________________ Der Duft des Rosenhydrolats wirkt harmonisierend und stärkend auf dein Nervensystem. Ein wohliges Gefühl wird bestärkt. ________________ Rosenhydrolat kann als Unterstützung deiner Hautreinigung dienen, da dank der antibakteriellen Eigenschaften Entzündungen vorgebeugt und behandelt werden. Hast du noch Fragen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. 💚 Text: Samira &schoen Team

Wir verpacken von Hand für dich.

Wir verpacken von Hand für dich.

Wie ein kleines Geschenk, entsteht für dich deine DIY-Box bei uns. Den Link zum Rezept findest auf unserer Illustration Brooke oder Quince.

Öl als tägliche Hautpflege

Öl als tägliche Hautpflege

Warum Hautöl als tägliche Pflege? Kann ich Öl auch als Pflege nehmen, wenn meine Haut ölig ist? Zieht das Öl ein und kann ich danach Make-up haltbar auftragen? Alles Fragen, die uns als Make-up- Artist oft gestellt werden und die wir gerne für euch, in diesem Blogbeitrag beantworten wollen. Das ungesättigte Fettsäuren gut für unseren Körper sind hat sicherlich jeder schonmal gehört. Nur was bedeutet das und vor allem, was hat das mit meiner Gesichtspflege und meinem Pflegeöl zu tun? Was ist ein Öl und wieso braucht meine Haut das? Grob gesagt sind Öle gleich Fette im chemischen zusammengefasst zu Lipiden. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Schmelzpunkte kennen wir festere Konsistenzen eher als Fette und flüssigere als Öle. Öle enthalten jedoch meistens einen höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren, weshalb ihr Schmelzpunkt tiefer ist als bei gesättigten Fettsäuren. Zwischen den Zellen unserer Haut befinden sich natürliche Fette, welche unsere Hautbarriere schützen, so zum Beispiel Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Das heißt unsere Haut ist sehr wohl im Stande sich selbst mit Ölen und Fetten zu schützen. Jedoch braucht sie dafür unsere Hilfe, denn Omega 3&6 kann der Körper nicht selbst produzieren, sondern speichert diese für uns, wenn wir sie ihm zuführen. Dies geschieht hauptsächlich durch unsere Ernährung. Wie wir nun aber aus der Praxis wissen, ist dies nicht immer der Fall. Äußere Einflüsse können diesen natürlichen Schutz mindern. Beispielsweise verliert man beim Stillen viele ungesättigte Fettsäuren über die Muttermilch, um das Kind zu versorgen. Hormone sorgen dafür, dass es zu einer Talgüberproduktion kommt und auch unsere Ernährung ist, gerade in stressigen Zeiten nicht immer ausgeglichen und bedarfsgerecht. Auch äußere Einflüsse wie Sonnenstrahlen, Staubpartikel und Stress können unsere Hautbarriere ins Ungleichgewicht bringen. Je nach Ausprägung der Einflüsse nutzen wir seit jeher die Kraft der Kosmetik und versuchen unsere Hautbarriere von außen zu unterstützen. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass ein kosmetisches Produkt kein "Allheilmittel" sein kann, sondern Achtsamkeit, Aufmerksamkeit und Verständnis gegenüber unserem Körper und unseren Bedürfnisse eine essentielle Grundlage für unser Hautbild darstellen. Bevor wir mit einem kosmetischen Produkt versuchen unsere Defizite zu kompensieren, sollten wir genau diese Defizite genauer unter die Lupe nehmen und versuchen uns von innen heraus zu stärken, Mangelerscheinungen vorzubeugen und auch Akzeptanz für den individuellen Aufbau unser Haut entwickeln, als sich immer nur zu erhoffen, dass das Cremchen es schon reißen wird. Nun aber genug der Mahnerei :). Wieso jetzt ein Hautöl für mein Gesicht? Welches Öl passt zu mir? Komedogänität Je nach Hauttyp passen verschieden Öle zu dir und können deinen Defizit ausgleichen. Du hast eine ölige Haut und meinst deshalb kein zusätzliches Öl mehr zu brauchen? Klingt erstmal logisch ist aber nicht ganz richtig. Hier kommt es auf die Wahl der Öle an, da diese eine unterschiedliche Komedogenität aufweisen. Die Komedogenität eines Öls beschreibt den Grad mit der das Öl dazu neigt die Poren der Haut zu verstopfen. Der Grad der Komedogenität wird auf einer Skala von 0-5 gemessen. Je höher der Grad, desto schwieriger ist es für das Öl in die Haut zu dringen, es bleibt auf der Hautoberfläche liegen und verbindet sich mit dem Keratin auf der Haut, was zu Verhärtungen führen kann und Talg nicht mehr optimal abfließen lässt. Es ist jedoch sehr individuell wie die jeweilige Komedogenität des Öls, welches du auf deine Haut gibst mit der Komedogenität des Öls, welches deine Haut produziert reagiert. Dein eigener Hauttalg wirkt nämlich schon komedogen und je mehr dies dem Grad der Komedogenität des aufgetragenen Öls ähnelt, umso eher verstopfen die Poren. Bei einer öligen Haut sollte daher die Wahl eher auf nicht oder gering komedogene Öle fallen. Eine eher trockene Haut kann auch eine höhere Komedogenität vertragen bzw. ist diese förderlich, um die Haut vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen. Die einzelnen Bestandteile der DIY Box Pflegeöl mit Brokkoli Traubenkernöl Komedogenität 1. Das Traubenkernöl ist reich an Mineralien, Vitaminen und Fettsäuren. Linolsäure ist eine ungesättigte Fettsäure und besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und regenerierend. Vitamin E kann außerdem Effekte der Hautalterung reduzieren und strafft das Bindegewebe. Mandelöl Komedogenität 2-3. Mandelöl ist sehr mild und erzeugt ein schönes, weiches Hautgefühl. Es eignet sich als Basisöl für alle Hauttypen und dringt tief in die Haut ein. Mandelöl besitzt eine entzündungshemmende Wirkung und unterstützt die natürliche Barrierefunktion der Haut. Sanddornfruchtfleischöl Komedogenität 1. Das Sanddornfruchtfleischöl besitzt einen hohen Gehalt an Carotinoiden und wirkt zellregenerierend und können eine antioxidative Wirkung aufweisen. Es enthält antioxidative Stoffe wie Carotin, welche vor freien Radikalen schützen oder von ihnen gestresste Haut (Sonnenbrand) beruhigen können. Bei einer zu hohen Einsatzkonzentration kann das Öl kleine Pickelchen verursachen, weshalb wir dir empfehlen bei empfindlicher und trockener Haut etwas weniger Sanddornfruchtfleischöl in dein Öl zu geben. Die angegebene Konzentration liegt in der empfohlenen Einsatzkonzentration. Kann abfärben. Wildrosenöl Komedogenität 1. Auch das Wildrosenöl ist reich an Vitaminen und Fettsäuren. Die Mischung aus Vitamin C und Licopyn kann trockene Haut vorbeugen und Faltenbildung reduzieren. Außerdem fördert es die Hautelastizität und kann deshalb auch bei Dehnungsstreifen angewendet werden. Brokkolisamenöl Komedogenität 0-1. Brokkolisamenöl besitzt einen sehr hohen Anteil an Erucasäure, was die Haut seidig glänzend wirken lässt und einen Silikoneffekt erzeugt ohne die Haut zu beschweren. Des weiteren kann es Zellen regenerieren und somit gegen Hautalterung wirken. Brokkolisamenöl stabilisiert durch die Erucasäure und Eicosensäure dein Öl und kann die Haltbarkeit erhöhen. Wie ihr seht, besitzt unser Pflegeöl insgesamt eine geringe Komedogenität, weshalb es gut für ölige Haut geeignet ist und die Poren nicht verstopft. Aber auch trockenen und sensible Haut profitiert von den feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Außerdem habt ihr beim selbst rühren die Möglichkeit ein wenig an der Menge der Inhaltsstoffe zu drehen. So kann bei sehr öliger hat die Menge an Mandelöl gerne verringert werden. Bei trockener Haut empfehlen wir die Menge an Sanddornfruchtfleischöl zu verringern, da sensible Haut darauf mit kleinen Pickelchen reagieren kann. Anwendungsmöglichkeiten von Hautölen Auch die Anwendung des Öls muss und darf an eure Hautbedürfnisse angepasst werden. Meistens ist die Hautpflege die letzte Instanz, die ein Defizit ausgleichen kann. Vorher gibt es viele andere Faktoren, die ihr im Auge behalten solltet, um eure Hautbedürfnisse zu verstehen. Je nach Hauttyp und Bedürfnis ist es euch überlassen, euer Öl für euch zu nutzen. Trockene und sensible Haut Neigt ihr zu eher trockener Haut ist es ratsam vor dem Öl mit reiner Feuchtigkeit zu arbeiten, um den Feuchtigkeitshaushalt auszugleichen und das Öl als Schutzmantel zu nutzen. Auch kann das Öl hier als Kur dienen, 2-3 Tropfen in eurer wöchentlichen Feuchtigkeitsmaske oder 2-3mal die Woche als Nachtöl, um die Regeneration zu unterstützen. Gerade in der kalten Jahreszeit schützt das Öl eure Haut vor Feuchtigkeitsverlust. Im Sommer dient es zur Regeneration von Sonnenschäden. Auch als Haaröl oder für besonders trockenen Stellen wie Knie und Ellenbogen ist das Pflegeöl eine wahres Wundermittel. Normale, Misch- bis ölige Haut Bei zu Talgüberproduktion neigender Haut hilft das Pflegeöl der Haut, ihr dass Signal zu geben, dass sich der “Ölhaushalt” im Gleichgewicht befindet und fährt die Talgproduktion runter. Deshalb ist die empfohlene Anwendung hier, früh 2-3 Tropfen auf die feuchte Haut zu geben. Auch hier kann das Öl außerdem als Kur durch die Hinzugabe zu eurer Maske genutzt werden, sowie für die Haare und besonders raue Stellen. Kleiner Make-up Trick: Wenn ihr keine Lust auf pudrige Highlighter mit Glitzerpigmenten habt und eure Wangenknochen Natürlich betonen wollt, arbeitet eine extra Portion Öl auf den Wangenknochen ein, bevor ihr eure Foundation einarbeitet. So erhaltet ihr ein ganz natürliches & schoenes Highlight ohne Glitzerpigmente. Ihr habt noch Fragen oder Anregungen? Dann schreibt uns gerne bei Instagram oder hinterlasst einen Kommentar. Quellen Faces of Fey (k.A.). Komedogene und nicht komedogene Öle. URL: https://www.faces-of-fey.de/komedogene-und-nicht-komedogene-oele/. Hermann, K. & Trinkkeller, U. (2007). Dermatologie und medizinische Kosmetik. Leitfaden für die kosmetische Praxis. Springer Medizin Verlag Heidelberg. Kerscher, M. (2009). Dermatokosmetik. Steinkopff Verlag. Papas, A. (2009): Epidermal surface lipids, in Dermato-Endocrinology. S. 72-76. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2835894/. Well, J.(2019). Pure. Natürliche Hautpflege & Herstellungsmethoden. urbarium.de. 1/19.

Hygienische Vorbereitung beim Selbstrühren

Hygienische Vorbereitung beim Selbstrühren

Da du dich entschieden hast mit natürlichen Rohstoffen zu arbeiten und deine Kosmetik selbst herzustellen ohne Konservierungsstoffe zu nutzen ist, eine hygienisch einwandfreie Arbeit das A&O. Dafür suche dir einen Ort bzw. Eine Arbeitsfläche, die du gut abwischen kannst. Hierfür eignet sich eine Tisch- oder Arbeitsplätze gut. Wische diese mit einem sauberen Lappen und warmem Wasser ab. Lege nun deinen Arbeitsplatz mit Küchenrolle aus. Währenddessen kochst du alle deine Werkzeuge (Spatel, Löffel, Glasmessbecher) und Behälter in einem Topf mindestens 5 Minuten ab. Bei den Fläschchen achte darauf nur die Glasbestandteile abzukochen. Die Deckel, Pumper und Sprühköpfe gehen durch die Hitze kaputt. Diese kannst du mit Spülmittel, einem sauberen Tuch und warmem Wasser ab- und ausspülen. Bereite alle Utensilien an deinem Arbeitsplatz vor, in dem du das beigefügte Isopropanol nutzt, um alles zu desinfizieren. Wenn alle Oberflächen, Gegenstände und Werkzeuge gesäubert, ausgekocht und desinfiziert sind, kannst du mit dem rühren beginnen. Je sorgfältiger du vorgehst, desto haltbarer wird dein Endprodukt.